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Wie lässt sich Resilienz stärken?

Business Frau mit gestaerkter Resilienz

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Unser Arbeitsalltag ist hektisch und stressig. Als Resultat erleiden viele Menschen heute ein Burnout. Doch an manchen Menschen scheint Stress einfach nur „abzuperlen“. Keine noch so große berufliche Herausforderung und keine persönliche Krise wirft sie aus der Bahn. Solche Menschen verfügen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zufolge über Resilienz. Was dies konkret bedeutet und wie Sie Ihre eigene Resilienz stärken können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Resilienz?

Der Begriff „Resilienz“ kann grob mit „psychischer Widerstandsfähigkeit“ übersetzt werden. Genauer meint es die Fähigkeit, die Widrigkeiten des Lebens oder besonders stressige Zeiten wie beispielsweise Verluste, Trennungen, Kündigungen oder Zeitdruck auf Arbeit zu bewältigen, ohne eine psychische Beeinträchtigung davonzutragen.

Während wenig resiliente, d.h. vulnerable Menschen, dazu neigen, in schwierigen Zeiten an Depressionen, Sucht, Angststörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen zu erkranken, bleiben resiliente Menschen in einer vergleichbaren Situation mental gesund. Mehr sogar: Indem sie eine Krise positiv als bewältigbare Herausforderungen annehmen, lernen und wachsen sie sogar mit und an ihnen.

Bildlich gesprochen lässt sich Resilienz auch als inneres Schutzschild beschreiben, welches schädigende, von außen einwirkende Faktoren abweist und die psychische Gesundheit bewahrt.

Was zeichnet eine resiliente Person aus?

Eine Person, die eine starke Resilienz aufweist, verfügt über ein bestimmtes Mindset. Dieses erlaubt es ihr, eine schwierige Situation in einer bestimmten Art und Weise zu bewerten. Wie dieser Bewertungsstil konkret aussieht, wird anhand der sechs Resilienzfaktoren – auch “Säulen der Resilienz” genannt – deutlich:

  1. Akzeptanz: Resiliente Menschen akzeptieren, dass Probleme und Krisen Teil des Lebens sind. Sie nehmen sie als Herausforderungen an, die bewältigt werden können.
  2. Optimismus: Ein gesunder Optimismus hilft resilienten Personen in schwierigen Situationen. Sie machen sich keine Illusionen, aber nehmen in Situationen der Ungewissheit einen positiven Verlauf der Dinge an.
  3. Selbstwirksamkeit: Resiliente Personen glauben an und vertrauen in ihre Fähigkeiten und Kompetenzen. Sie sind davon überzeugt, dass sie etwas bewirken können.
  4. Eigenverantwortung: Resiliente Menschen sind sich bewusst, dass sie nicht für die Verursachung von allem, was ihnen widerfährt, verantwortlich sind. Jedoch erkennen sie, dass sie Verantwortung dafür tragen, wie sie auf Situationen reagieren und mit ihnen umgehen. Anstatt sich nur als „Opfer der Umstände“ zu sehen, bemühen sie sich, Probleme eigenverantwortlich zu lösen.
  5. Netzwerkorientierung: Ein stabiles soziales Netzwerk gibt Halt in schwierigen Situationen. Resiliente Menschen pflegen ihre Beziehungen zu Freunden und Familie und zögern nicht, diese nach Hilfe und Unterstützung zu bitten.
  6. Lösungsorientierung: Statt nur die Schwierigkeit eines Problems zu sehen, fokussieren sich resiliente Menschen darauf, dass es immer Lösungsmöglichkeiten gibt. Sie orientieren sich an diesen mit dem Wissen, dass sie nach deren Umsetzung gestärkter aus einer Krise hervorgehen werden.
Geschäftsfrau freut sih über Ergebnisse und macht einen zufriedenen und resilienten Eindruck

Ist Resilienz erlernbar?

Laut Neurowissenschaftler Raffael Kalisch ist Resilienz nicht einfach eine Eigenschaft, die man entweder besitzt oder nicht besitzt. Stattdessen ist Resilienz als eine Aktivität zu begreifen, die man durchaus erlernen und stärken kann. Dies geschieht nach Kalisch jedoch nicht mal eben schnell, sondern erfordert einen längerfristigen Lernprozess. In unserem Artikel „Ist Resilienz angeboren?“ erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Wie kann Resilienz trainiert werden?

Um Resilienz zu stärken, müssen negative Assoziationen verlernt werden. Beispiele für solche sind Äußerungen und Gedanken wie: „Ich schaffe das nicht.“, „Ich bin nicht gut genug.“, „Warum immer ich?“ etc.

Diese negativen Glaubenssätze stehen im absoluten Kontrast zu denjenigen Überzeugungen, die eine stark resiliente Person aufweist. Ihr Mindset besteht aus Aussagen wie z. B.: „Ich schaffe das.“, „Ich bin gut genug.“, „Ich kann das lernen.“ etc.

Klares Ziel eines Resilienztrainings ist neben dem Verlernen negativer Überzeugungen, das Umlernen zu positiven Assoziationen. Mit den folgenden fünf Tipps kann dieser Verlern- und Umlernprozess angegangen und schließlich Resilienz gestärkt werden:

  1. Reflektieren Sie bereits überstandene Krisen: Werden Sie sich den Krisen bewusst, die Sie bereits überstanden haben. Dies hilft Ihnen dabei zu verinnerlichen, dass Sie nicht nur dazu in der Lage sind, schwierige Zeiten zu bewältigen. Es wird Ihnen auch vor Augen führen, welche Kompetenzen, Talente und Fertigkeiten Sie besitzen und schließlich zu mehr Selbstvertrauen verhelfen.
  2. Überprüfen Sie die Realität: Nicht alle, aber dennoch viele Probleme sind selbstgemacht. Hohe Erwartungen an sich selbst, Perfektionsansprüche und das Ziel, eine immer bessere Leistung zu erbringen bei knappen Ressourcen sind in unseren heutigen Wirtschaftswelt normal geworden. Anstatt sich einem derartigen Druck auszusetzen, ist es oft hilfreich, das Gespräch mit Mitarbeitenden und/ oder Vorgesetzten zu suchen, um sich eine realistische Einschätzung der Leistungserwartung einzuholen. Übertriebener, selbst gemachter Druck kann so genommen oder zumindest minimiert werden.
  3. Nehmen Sie sich Zeit zum Erholen: Resilienztraining bedeutet nicht zu lernen, länger durchzuhalten, um noch mehr zu schaffen und das ohne sich etwas anmerken zu lassen. Das stärkt nicht die Belastbarkeit, sondern führt zu einer eindeutigen Überforderung. Um Resilienz zu fördern, ist regelmäßige Erholung erforderlich. Nehmen Sie sich täglich Auszeiten, in welchen Sie gezielt anderen, angenehmen Aktivitäten nachgehen. Dies hilft Ihnen nicht nur dabei, „abzuschalten“, sondern oftmals kommen einem dann die besten Ideen und Lösungsvorschläge.
  4. Suchen Sie den Kontakt zu Freunden und Familie: In unserem hektischen Arbeitsalltag kommen Freunde und Familie häufig zu kurz. Dabei ist ein stabiles und gut funktionierendes soziales Netzwerk nicht nur ein wichtiger Schlüssel für unsere mentale Gesundheit, sondern auch für unsere Resilienz und Krisenkompetenz. Denn zum einen bieten uns gute Freunde und Familie in schwierigen Zeiten Halt und Unterstützung. Zum anderen ermöglicht der Austausch mit ihnen einen Perspektivenwechsel und zeigt somit möglicherweise neue Lösungswege für ein Problem auf.
  5. Treffen Sie noch ausstehende Entscheidungen: Die Angst, nicht die richtige Entscheidung zu treffen, führt bei vielen dazu, dass sie sich gar nicht erst entscheiden. Sie schieben Entscheidungen vor sich her, warten auf Einsicht oder darauf, dass andere sie für sie treffen. Dies führt jedoch unweigerlich zu Stress, baut Druck auf und steigert Angst. Denn solange eine Entscheidung noch aussteht, ist sie permanent gedanklich präsent und raubt wertvolle Zeit und Energie, die anderweitig eingesetzt werden könnte. Nehmen Sie sich deshalb bewusst vor, noch ausstehende Entscheidung zu treffen. In vielen Fällen gibt es darüber hinaus gar nicht „die“ richtige Entscheidung; wichtig ist eher, dass eine Entscheidung gefällt wird.
Junge Frau, die sich mit Musik vom Arbeitsstress entspannt

So stärken Sie Ihre Resilienz mit Sparrks Business Coaching

Heutzutage werden zahlreiche Seminare zum Thema Resilienz angeboten, die versprechen, die eigene Belastbarkeit zu steigern. Dennoch, so meint der Neurowissenschaftler Raffael Kalisch, sei hier Vorsicht geboten: Ein Seminar, welches man lediglich passiv absitzt, ist nicht hilfreich, um Resilienz zu stärken. Auch das Lesen von Magazinen oder Büchern zum Thema Resilienz ist allein nicht ausreichend. Es ist stattdessen ein Training erforderlich, welches die aktive Mitarbeit des zu Trainierenden involviert.

Dies kann ein Business Coaching mit Sparrks leisten. Es zeichnet sich gegenüber anderen Coaching Methoden bzw. Coaching Ansätzen darin aus, dass der Coachee aktiv in den Coaching Prozess mit einbezogen wird. Zum einen entwickelt der Coachee in einer ersten 45 Minütigen Coaching Session Lösungsstrategien aktiv selbst mit, anstatt sie nur vom Business Coach vorgegeben zu bekommen. Zum anderen wird der Coachee in einer sich anschließenden zweiwöchigen Praxisphase in seinem/ ihrem beruflichen Alltag selbst aktiv. Das heißt, er/sie setzt besprochene Strategien und Tipps, zu welchen auch die fünf oben genannten zählen, konkret in die Tat um.

Die Praxisphase ist besonders wichtig in Bezug auf die Stärkung der Resilienz. Denn nur wenn die Strategien und Tipps auch tatsächlich praktisch angewandt werden, können sich Überzeugungen und Verhaltensweisen auch verfestigen.

Eine anschließende zweite Coaching Session stellt nun sicher, dass entsprechende Fortschritte und Erfolge des Coachees gemessen und bewertet werden. Gemeinsam mit dem Coach kann dann entschieden werden, ob die Strategien und Tipps zielführend waren und/ oder ob weitere in Betracht gezogen werden sollten.

Lassen auch Sie sich professionell bei der Stärkung Ihrer Resilienz unterstützen und fordern Sie einen kostenfreien, 30 Minütigen Demo Call bei Sparrks Coaching an. In diesem beraten wir Sie gerne weiter zum Coaching Thema “Resilienz stärken”.